Diese Creutes waren von höherer Qualität im Vergleich zu denen der Frontkämpfer. Sie bestanden größtenteils aus einem Gefechtsstand sowie Ruhequartieren.
Gefechtsstand
Meistens waren diese Gefechtsstände perfekt gemauert und befanden sich im Freien, am Rande der Creutes, in denen sich ihre Ruhequartiere befanden, um von Belüftung und Licht zu profitieren. Manchmal waren sie mit Skulpturen verziert, die militärische Symbole wie Wappen, Lorbeerzweige oder Kriegskreuze darstellten. Diese Stände dienten kriegsbezogenen Entscheidungen und lagen daher relativ weit von der Frontlinie entfernt.

Der Gefechtsstand war oft mit einer Telefon- oder Kommunikationsstation verbunden, vorausgesetzt, dass Strom in den Steinbruch geleitet werden konnte. Die Deutschen waren bei der Installation von elektrischem Strom im Steinbruch am weitesten fortgeschritten. Die Franzosen nutzten Boten auf dem Fahrrad oder zu Pferd. Um Informationen durch die Creute zu übermitteln, halfen diesen Boten markante Zeichen (Glocke, Posthorn), sich zu orientieren und die Kommunikationsstation zu erreichen.
Dieser Gefechtsstand war seltener auch mit „Offiziersbüros“ verbunden. Ihre Funktion ist nicht genau geklärt, aber das Vorhandensein zahlreicher Nischen lässt vermuten, dass dort einige Dokumente gelagert werden konnten.
Unterkünfte
Die Unterkünfte konnten sehr vielfältig sein. Sie befanden sich im Freien, auf zwei Etagen oder tief in den Creutes. Sie legten besonderen Wert auf die Ästhetik ihres Lebensraums.

Es gibt fast immer einen Kamin, dessen Feuerstelle direkt in die Wand des Steinbruchs gehauen ist. Der Rauchabzug erfolgt durch eine in den Fels selbst gehauene und mit Gipsplatten verschlossene Rohrleitung. Dieser Kanal führt nach draußen, entweder über einen alten Lüftungsschacht oder indem der Kamin direkt an den Eingängen der Creute platziert wird. Es kommt auch vor, dass der Kamin die Initialen des Offiziers trägt, für den er bestimmt war.

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