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Virtueller Rundgang: Die unterirdische Kathedrale Lescuyer

Einführung

Der Kalksteinbruch von Saint-Cloud, der im 18. Jahrhundert in Betrieb war, wurde am Hang bis in eine Tiefe von rund einhundert Metern gegraben; sein noch heute existierender Eingang im Hang erleichterte den Transport des Materials auf Karren. Das Fehlen einer harten Kalksteinschicht an der Firste erklärt das Vorhandensein zahlreicher Verbürche, deren Hohlräume eine Ausdehnung von 6 bis 8 Metern erreichen. Genau um einen solchen Verbruch zu konsolidieren und sowohl den Steinbruch als auch das Straßennetz zu sichern, wurde direkt unter und in der Achse der Straße eine besondere Sicherungsmaßnahme errichtet. Dieses bemerkenswert aufwendige Bauwerk, dessen Höhe unter dem Schlussstein etwa 14 Meter beträgt, verbindet Eleganz mit technischer Meisterleistung.

Seit fünfzehn bis zwanzig Jahren hat die Regierung dort erhebliche Arbeiten durchführen lassen, um die einsturzgefährdete Firste zu konsolidieren.

Virtueller Rundgang:

Fotografien:

Dieser Rundgang ist Teil des Katalogs der virtuellen Rundgänge durch das unterirdische Kulturerbe.

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