Das Bergwerk über Tage

Die Fördergerüste

Fördergerüste sind symbolträchtige Bauwerke des Bergbaus, die dazu dienen, die Förderkörbe oder Aufzüge aufzunehmen und zu stützen, die in die unterirdischen Minen hinabfahren, um Bergleute, Ausrüstung und Materialien zu transportieren. Sie ermöglichen zudem den Luftaustausch zwischen der Oberfläche und den unterirdischen Ebenen des Bergwerks. Diese natürliche Bewetterung ist unerlässlich, um die Bergleute mit Frischluft zu versorgen und gefährliche Gase wie Kohlenmonoxid und Methan abzuführen. Aus diesem Grund findet man immer zwei nahe beieinander liegende Schächte, um einen Luftstrom zu erzeugen.

Fördergerüste haben zudem eine wichtige kulturelle Bedeutung und symbolisieren oft die Geschichte und das Erbe des Bergbaus in einer bestimmten Region. Sie können als Symbole für die Arbeitskraft, den menschlichen Erfindungsgeist und die Widerstandsfähigkeit der Bergbaugemeinden angesehen werden.

Die Fördermaschinen

Die Fördergerüste sind so konstruiert, dass sie die Seilscheiben und Kabel tragen, die im Hebesystem für Lasten und Personen in und aus den unterirdischen Minen verwendet werden.

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Die Waschkaue und die Bergmannsduschen

Die Waschkaue ist ein Ort, an dem sich die Bergleute bei der Ankunft zur Arbeit umziehen und sich auf die Einfahrt in das Bergwerk vorbereiten. Sie bewahren dort ihre Arbeitskleidung auf, rüsten sich mit ihrer Sicherheitsausrüstung aus und bereiten sich auf die Arbeit vor. Am Ende des Arbeitstages steht den Bergleuten eine sehr heiße Dusche zu, um ihren von Kohlenstaub schwarzen Körper zu reinigen. Ihre Kleidung wird aufgehängt, um sie zu trocknen.

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Die Bergarbeitersiedlungen

Die Bergarbeitersiedlungen (Corons) sind Arbeitersiedlungen, die speziell für die Unterbringung von Bergleuten und ihren Familien in den Bergbauregionen gebaut wurden. Dieser Begriff wird hauptsächlich mit den Bergbauregionen Nordfrankreichs und Belgiens in Verbindung gebracht, wo der Kohleabbau über viele Jahre hinweg ein wichtiger Wirtschaftszweig war.

Die Siedlungen wurden in der Regel in einem ähnlichen Baustil errichtet, mit Häusern aus Backstein oder Stein, die oft als Reihenhäuser entlang schmaler Straßen angeordnet waren. Diese Häuser waren klein und bescheiden, mit spezifischen Merkmalen, die an die Bedürfnisse der Bergleute und ihrer Familien angepasst waren.

In diesen Vierteln herrschte ein starkes Gefühl der Solidarität und Gemeinschaft.

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In Erinnerung an das Bergwerk…

In den Bergbaustädten findet man zahlreiche Statuen zu Ehren der Bergleute sowie im Gedenken an die Katastrophen, die sie erlitten haben.

In den Bergbaustädten wurden zahlreiche Denkmäler errichtet, um die verstorbenen Bergleute zu ehren, insbesondere bei Grubenunglücken. In einigen Städten wird Streetart genutzt, um die Geschichte der Stadt zu bezeugen. Wandgemälde und Graffitis können Szenen aus dem Bergbauleben, Porträts von Bergleuten oder politische Botschaften im Zusammenhang mit der Bergbauindustrie darstellen.

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