Du betrachtest gerade Bergwerksmuseum Blegny

Bergwerksmuseum Blegny

Die letzte Zeche des Lütticher Beckens schloss ihre Pforten und beendete 1980 ihre kommerziellen und industriellen Aktivitäten. Seitdem wurde sie in einen touristischen und kulturellen Ort umgewandelt.

Bei ihrer Schließung beherbergte die Bergbaustätte zwei Schächte, den Schacht Marie (234 Meter tief) und den Schacht Nr. 1 (760 Meter tief), die für die Kohleförderung, den Transport von Personal und Gütern sowie für die Belüftung der auf 7 Sohlen verteilten Stollen dienten, wobei die letzte in 530 Metern Tiefe lag.

Der Abbau erfolgte nach der Methode des „streichenden Strebbaues“, bei der man sich parallel zum Hauptgefälle des Kohleflözes vorarbeitete, das eine Mindestdicke von 30 cm aufweisen musste. Heute ist es möglich, das Bergwerk zu besichtigen.

Führer, ehemalige Bergleute oder Fachleute, führen Sie durch die vollkommen authentischen Stollen auf -30 und -60 Metern, da dieses Bergwerk die Besonderheit aufweist, sich in sehr geringer Tiefe zu befinden, wobei einige Flöze in der Region sogar an der Oberfläche ausstreichen.

Die Ein- und Ausfahrt erfolgt über den Aufzug des Schachtes Nr. 1, der immer noch in Betrieb ist. Der Rundgang endet mit der Besichtigung der Kohleempfangs- und -sortieranlagen.

Partager la page: